Abbildung: © The Estate of George Grosz, Princeton New Jersey, USA
© 2012 ,The big No‘ A Hayward Touring Exhibition; Titel: Zitat aus Bertolt Brecht „Trommeln in der Nacht“, 1922

Ein Ausstellungsprojekt von Studierenden des Studienganges Kulturpädagogik und Kulturmanagement (MA) der Hochschule Niederrhein (Fachbereich Sozialwesen)

Begrüßung: Klaus Schmitt, MMIII Kunstverein Mönchengladbach
Dr. Gert Fischer, Beigeordneter für Bildung, Kultur und Sport der Stadt Mönchengladbach
Prof. Dr. Michael Borg-Laufs, Hochschule Niederrhein, Dekan des Fachbereichs Sozialwesen
Prof. Dr. Waltraud Meints-Stender, Hochschule Niederrhein
Einführung: George Grosz Projektgruppe

…sich nicht in Schwärmereien zu verlieren, wo Widerstand und Kritik gefragt sind. Dieser Satz aus Brechts Drama „Trommeln in der Nacht“ beleuchtet die etwas andere Seite der „Goldenen Zwanziger“, die auch in Grosz‘ satirischen Zeichnungen schonungslos dargestellt wird: Macht, Welt- und Selbstentfremdung, Sexualmord, Kriegsvorahnungen, Entfremdung und Schnelllebigkeit der Großstadt. Für seine provokanten Zeitdokumentationen der 1920er Jahre von Oligarchen, Verklemmten und Nationalsozialisten verschmäht, verachtet und verfolgt – vom Proletariat und Freigeistern bewundert und gefeiert: Georg Grosz (1893-1959), Mitbegründer des Berlin-DADA, gilt bis heute als einer der schärfsten Beobachter Berlins der Zwischenkriegsjahre. Zehn Studierende des Masterstudiengangs Kulturpädagogik und Kulturmanagement am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein kuratieren im Rahmen eines Seminars die Ausstellung. Gemeinsam mit Prof. Dr. Waltraud Meints-Stender und dem in London lebenden Künstler und Kurator Lutz Becker erarbeiteten die jungen Frauen das Projektkonzept.

Es handelt sich um Grosz‘ größte Mappe „Ecce Homo“, (sinngemäß „Siehe, der Mensch“) mit 84 Einzelarbeiten. Die 17-teilige Mappe „Hintergrund“ fertigte er teilweise für Bühnenbildprojektionen der Inszenierung des Stückes „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ (1927) von Piscator und Brecht an und veröffentlichte diese im Nachhinein. Dies sind wahrhaftige Zeitdokumente, die an Aktualität bis heute nicht verloren haben. Der Ausstellungsort, das Rudolf-Boetzelen-Silo des MMIII Kunstvereins Mönchengladbach, der als Kooperationspartner fungiert, setzt mit dem Industriecharme des alten Fabrikgebäudes die Kunstwerke besonders authentisch in Szene.

Ausstellungsansichten

Wir bedanken uns für die Förderung

Für freundliche Unterstützung danken wir Grundconsult Immobiliengesellschaft mbH

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung

Dank an den Kulturausschuss der Stadt Mönchengladbach für Ausstellungsförderung 2020.

Dank an den Kulturausschuss der Stadt Mönchengladbach für Ausstellungsförderung 2020.

Für freundliche Unterstützung danken wir Druckerei Wartmann, Saborowski Steuerberatungs GmbH und Grundconsult Immobiliengesellschaft mbH.

Kontakt

MMIII Kunstverein Mönchengladbach e. V.
Künkelstraße 125
41063 Mönchengladbach
Fon 01 73 . 9 11 44 94 (Klaus Schmitt)
Mail info(at)mmiii.de

Location

Rudolf-Boetzelen-Silo
Künkelstraße 125
41063 Mönchengladbach
Zufahrt mit guten Parkmöglichkeiten:
Siemensstraße 40-42

Öffnungszeiten

Während der Dauer der jeweiligen Ausstellung:
Sonntag 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr
und nach Vereinbarung

© 2021 MMIII Kunstverein Mönchengladbach e. V.

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