Eröffnung

Samstag, den 28. August 2021
von 17 bis 21 Uhr

Einführung

Zur Einführung um 19 Uhr spricht der Kurator Wilko Austermann.

Finissage

Sonntag, den 26. September 2021
von 11 bis 14 Uhr

Liebe Besucherinnen und Besucher,
Bitte bringen Sie zum Besuch eine Maske mit und beachten Sie die Covid19-Hygiene-Regelungen, die Sie tagesaktuell hier auf unserer Website finden. Vielen Dank!

Eröffnung

Die Eröffnung am 8. Mai 2021 findet aufgrund der aktuellen Situation nicht statt.

Finissage

Sonntag, den 6. Juni 2021
von 11 bis 14 Uhr

Foto: Pfeifer & Kreutzer, „Distance“, 2-Kanal Videoinstallation, 2019

Das konzeptionell arbeitende Künstlerpaar Pfeifer & Kreutzer besteht aus Anne Pfeifer und Bernhard Kreutzer, die an der Akademie der Bildenden Künste und an der Hochschule für Fernsehen und Film in München studiert haben. Sie kreieren künstlerische Arbeiten von Soundskulpturen, Soundinstallationen, Videos, Videoinstallationen, Objekten bis hin zu Mixed Media. Die Ausstellung Berührung im MMIII Kunstverein Mönchengladbach ist ihre erste institutionelle Einzelausstellung als Künstlerduo. Minimalistische Skulpturen, aus deren Inneren es tönt und die trotz ihrer starren, geometrischen Erscheinung in einen schwerelosen Tanz verfallen. Videos bei deren Anblick es die Betrachter schwindelt und Objekte, die aus der Kombination von ambivalent Gegensätzlichem bestehen. Überhaupt hinterfragen die Arbeiten des konzeptionell arbeitenden Künstlerduos Pfeifer & Kreutzer immer wieder unsere Erwartungen, Wahrnehmungsprozesse und Erkenntnisse, um die Betrachter*innen eine neue Perspektive zu eröffnen.

Thematisch beschäftigen sich die Künstler in ihren Videoarbeiten mit der Frage woraus Menschen gemacht sind: wie sie fühlen, wie sie kommunizieren, wie sie sich bewegen, wie sie denken, leben und vergehen? Dabei stoßen sie immer wieder auf den Mythos des Sisyphos und damit einhergehend auf den Menschen, der auf der ewigen absurden Suche des Lebenssinns, sich ständig wiederholt und immer wieder an den gleichen Dingen scheitert. Zwei Beispielarbeiten sind die Videoarbeit „Walking through Gwangju“, bei der die Künstler versuchen rückwärts durch Gwangju zu laufen oder „Badminton Solo“, bei dieser Videoarbeit spielen Pfeifer & Kreutzer nicht auf gewöhnlichem Wege Badminton miteinander, sondern jeder für sich mit jeweils zwei Badminton Schlägern.

Die künstlerische Arbeit des Künstlerpaares trägt oft eine spielerische und humorvolle Erscheinung. Doch bei genauerer Betrachtung lässt sich hinter diese Fassade blicken und tiefer liegende Ebenen entdecken. Humor und Ernsthaftigkeit existieren nebeneinander. So auch zum Beispiel in der kinetischen Skulptur „Streicheleinheit“. Hier „streicheln“ zwei Scheibenwischer über ein Fellimitat – verspielt, lustig, zärtlich. Doch der Scheibenwischer geht nicht nur mit dem Strich des Felles, sondern auch gegen diesen. Mit der Zeit reibt die Mechanik das Fell ab. Neben einem zärtlichen Erscheinen erhält die Arbeit damit auch etwas Brutales, Hartes, Verletzendes.

Auch bei den kinetischen Soundskulpturen und -installationen beschäftigen sich die Künstler mit der menschlichen Existenz. Die minimalistischen Objekte sind lebendige Maschinen mit Seele und emotionalen Ausbrüchen. Die Arbeiten können so beispielsweise wild, wütend, wehleidig, ruhig, unruhig und untereinander kommunizierend erscheinen – es visualisieren sich Landschaften des Inneren. Jede Bewegung wird durch eine computergesteuerte Mechanik im Inneren der Objekte hervorgerufen. Die Mechanik hämmert gegen die Innenseite der Objekte und erzeugt damit nicht nur eine Bewegung, sondern auch einen Klang. Die Soundskulpturen und -installationen bewegen sich stets in einem von uns selbst einprogrammierten und komponierten Rhythmus.

Auch diese Arbeiten vermögen den Spieltrieb zu erwecken und in uns die Erinnerung von alten Spielautomaten hervorrufen, etwas magisches und leichtes umgibt die Skulpturen. Doch auf der anderen Seite können diese auch ein Gefühl der Enge und des Eingesperrtseins hervorrufen. Was ist dort im Inneren eingesperrt? Ein emotionaler Ausbruch, denn wir selbst als menschliche Wesen unterdrücken und nicht zum Vorschein kommen lassen, bis es plötzlich zum unaufhaltsamen Ausbruch kommt?

Für die Ausstellung Berührung in Mönchengladbach konzipiert das Künstlerduo neue Arbeiten, die sich mit der Architektur verbinden und auf Berührungen verweisen. Der Betrachter erlebt eine ungewöhnliche audiovisuelle Erfahrung. Die neuen Werke reagieren auf Berührungen der Besucher und thematisieren die Sehnsucht nach Nähe.

Ausstellungsansichten

Die Ausstellung wird gefördert von

02. Oktober bis 31. Oktober 2021

TINA HAASE – MICHAEL JÄGER

FASHorangezwei. 0

Foto: Tina Haase, Eberhard Weible/Köln, Montage: Michael Jäger, Copyright bei den Künstlern

Eröffnung

Samstag, den 02. Oktober 2021
von 17 bis 21 Uhr


Einführung

Zur Einführung findet ein Künstlergespräch zwischen Tina Haase, Michael Jäger und Klaus Schmitt statt.

Finissage

Sonntag, den 31. Oktober 2021
von 11 bis 14 Uhr


Liebe Besucherinnen und Besucher,
Bitte bringen Sie zum Besuch eine Maske mit und beachten Sie die Covid19-Hygiene-Regelungen, die Sie tagesaktuell hier auf unserer Website finden. Vielen Dank!

Der Ausstellungstitel „FASHorangezwei.0“ steht hier für zwei verschiedene Dinge die durch ihre Verknüpfung zu etwas Neuem werden.

Tina Haase und Michael Jäger untersuchen das Zusammenspiel zwischen Malerei und Plastik. Farbige Handlungsweisen und installative Eingriffe sind beiden vertraut und wurden in ihrer ersten Gemeinschaftsausstellung im Kunstverein Brühl gezeigt. Bereits dort war zu sehen, wie das Eine zusammen mit dem Anderen zu etwas Drittem wird. Die Eine - eher im Skulpturalen/Installativen beheimatet, der Andere mit malerischer Vorgehensweise vertraut, wagen beide in Mönchengladbach die Version 2.0.

Schichtungen im Raum, offene Strukturen in denen Grenzen fließen, Schwarmbildungen oder Häufungen, Wand- und Boden Wechsel, ergeben neue Blickräume und Wechselspiele auch in Raum und Zeit. Farbe, transparente Schichtungen, Ausschüttungen und Rücknahmen, ein gemeinsames prozesshaftes, raumplastisches Handeln wird erarbeitet um den Zwischenraum für Neues offen zu legen in dem die Begegnung zwischen Malerei und Plastik erlebbar wird. Der Arbeitstitel ‘Rahmenthema‘ galt als Ausstellungsmetapher, in der gegenseitige gestellte Plattformen zum Thema werden. Spurwechsel – von Haase zu Jäger und umgekehrt.

Haase und Jäger – beide agieren künstlerisch auch im internationalen Raum, beide sind mit Professuren an deutschen Hochschulen beschäftigt – beide interessiert die Reibung durch Gegenüberstellung und das Experiment als offene Ausstellungsidee.

Eröffnung

Die Eröffnung am 8. Mai 2021 findet aufgrund der aktuellen Situation nicht statt.

Finissage

Sonntag, den 6. Juni 2021
von 11 bis 14 Uhr

Die Ausstellung wird gefördert von

2021

Robert Olawuyi

Videoarbeit „Flesh and Blossoms“

Derzeit ist seine Videoarbeit „Flesh and Blossoms“ während der Öffnungszeiten im Schaufenster neben dem Antiquariat am St. Vith (Rathausstraße 10, 41061 Mönchengladbach) zu sehen.
Dank an Manfred Lebbing vom Antiquariat.

Foto: Robert Olawuyi

Jahresprogramm 2021

6.11.2021: Econore Noise Festival 6

Weitere Informationen folgen.

Wir bedanken uns für die Förderung

Für freundliche Unterstützung danken wir Grundconsult Immobiliengesellschaft mbH

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung

Dank an den Kulturausschuss der Stadt Mönchengladbach für Ausstellungsförderung 2020.

Dank an den Kulturausschuss der Stadt Mönchengladbach für Ausstellungsförderung 2020.

Für freundliche Unterstützung danken wir Druckerei Wartmann, Saborowski Steuerberatungs GmbH und Grundconsult Immobiliengesellschaft mbH.

Kontakt

MMIII Kunstverein Mönchengladbach e. V.
Künkelstraße 125
41063 Mönchengladbach
Fon 01 73 . 9 11 44 94 (Klaus Schmitt)
Mail info(at)mmiii.de

Location

Rudolf-Boetzelen-Silo
Künkelstraße 125
41063 Mönchengladbach
Zufahrt mit guten Parkmöglichkeiten:
Siemensstraße 40-42

Öffnungszeiten

Während der Dauer der jeweiligen Ausstellung:
Sonntag 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr
und nach Vereinbarung

© 2021 MMIII Kunstverein Mönchengladbach e. V.

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