Kunst braucht Klang — und dafür brauchen wir deine Stimme!
Der MMIII Kunstverein nimmt an der NEW-Vereinsförderung 2026 teil.
Mit deiner Unterstützung möchten wir eine eigene Musikanlage für unsere Ausstellungsräume finanzieren, um Konzerte, Soundperformances und Klangkunst unabhängig und professionell umsetzen zu können.
Jede Stimme hilft uns, Kunst, Musik und Kultur in Mönchengladbach sichtbarer zu machen. ❤️
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Eröffnung
Samstag, den
9. Mai 2026 um 18 Uhr
Whiteroom
Talk-Event
Samstag, den
30. Mai 2026 ab 16 Uhr
Finissage
Sonntag, den 7. Juni 2026
von 11–14 Uhr
Eröffnung am Samstag, den 9. Mai 2026 um 18 Uhr.
Zur Einführung um 19 Uhr spricht Prof. Dr. Christian Berger, Professor für Kunstgeschichte an
der Universität Siegen.
Whiteroom Talk-Event am Samstag, den 30. Mai 2026 ab 16 Uhr. Es findet um 17 Uhr die Lecture-Performance #Sichtfelder/#FieldsOfView des Künstlers statt. Darauf folgt ein Künstlergespräch zwischen Andreas von Ow und Mathilde Heitmann-Taillefer, Kunsthistorikerin und Kuratorin am Museum Folkwang, Essen.
Finissage am Sonntag, den 7. Juni von 11 - 14 Uhr.
Der Künstler wird den Raum des MMIII und die Umgebung während seiner Ausstellungszeit als Arbeitsort nutzen und Interessierte mitnehmen. Offenes Atelier MMIII nach telefonischer Vereinbarung // Fon: 01729206116,
Andreas von Ow wird für den Kunstverein MMIII eigens Installationen mit Arbeiten schaffen, die im Kunstverein und seiner Umgebung aber auch anderenorts ihren Ursprung haben können: er erforscht sein näheres Umfeld und entnimmt ihm Farben, die ihm interessant erscheinen. In aufwendigen Prozessen wird das unterschiedlichste farbgebende Material zu Malfarbe weiterverarbeitet und auf dem Erscheinen seiner Couleur zuträglichen Bildträgern verdichtet. Diese Farbmalereien sind oft Bestandteil derjenigen Farbräume, in denen sich Andreas von Ow lokal aufhält. Sie sind farbtopographische Bestandsaufnahmen und gleichzeitig eigenständige Malereien mit Farbe und seinem Material als Bildsubjekt. Arbeiten aus unterschiedlichen Werkreihen kommen hinzu, die sich fortlaufend entwickeln und in der Gegenüberstellung die Materialität von Farbe, aber auch von Zeit, verdeutlichen.
Es entsteht eine Art poetischer Materialismus: der Herstellungsprozess, die Farbe und ihr Material werden selbst zum Bestandteil und Thema der Wahrnehmung und der Malerei sowie zur Reflexion der Umgebung - die Arbeiten ermöglichen ein „authentisches Sichtbar-Werden“ (Volker Bauermeister).
Er wird die Gegend in und um den MMIII genauer unter die Lupe nehmen und augenfälliges Farbmaterial ausprobieren. Die Textilgeschichte Mönchengladbachs, das Färbetechnikwissen aber auch die Brachen im Industriegebiet, in dem der Kunstverein liegt, mit ihren Pionierpflanzen, sind willkommene Quellen. Bei PANCOLORAMA (Mönchengladbach, Farbexpedition) werden Farbmaterialsammeltouren auch mit interessierten Teilnehmenden (nach Voranmeldung) in der Umgebung gemacht.
Die Ausstellung im MMIII wächst also weiter.
Ausgangspunkt bei seinen PANCOLORAMA-Touren ist die Frage, zu welchen Farben er vor Ort gelangt. Dialogisch angelegte Farbentdeckungstouren mit Interessierten durch die Region öffnen quasi das Atelier und sollen zu Experimenten mit Gefundenem und Gesammeltem und Erfahrungsaustauschen damit einladen. Das eigene Farbsehen steht dabei im Fokus: Was sind potentielle Farbgeber? Welche Geschichten und welches potenzielle Wissen stecken dahinter? Was enthält welche Pigmente oder Farbstoffe, offensichtlich oder nicht offensichtlich? Was, wie und warum verführt uns seiner Farb- und Oberflächeneigenschaften wegen?...
So ergeben sich Wanderrouten durch vorhandenes Wissen, Vorahnungen, Vermutungen und Sehgewohnheiten. Der Blick auf Farbe als Bildsubjekt und auf die eigene, vermeintlich gewohnte Umgebung bekommen dabei gleichsam neue Perspektiven.
Andreas von Ow, geb. 1981 in Freiburg, studierte von 2006-12 an der Akademie in Karlsruhe bei AK Schulze, Günter Umberg, Reiner Splitt und Tatjana Doll. Er lebt und arbeitet in Berlin und Düsseldorf. www.andreasvonow.com
Christian Berger
Von hier
Andreas von Ow im MMIII Kunstverein Mönchengladbach
Andreas von Ow ist ein Künstler der kleinteiligen Bewegung. Geboren in Freiburg, begann er seine künstlerische Laufbahn überaus grundständig als Maler und Lackierer. In den folgenden Jahren arbeitete er auch an Kirchenrestaurierungen mit. Seine Ausbildung, vor allem aber diese Tätigkeit vermittelten ihm eine Vertrautheit mit den Techniken und Werkstoffen der Malerei, mit historischen Farbstoffen und Pigmenten, wie sie seine Kunst auszeichnet.
Andreas von Ow „kommt vom Handwerk her“ – aber auch von der Akademie. Von Freund*innen ermutigt, reichte er Mitte der 2000er Jahre seine Mappe an der Staatlichen Kunstakademie Karlsruhe ein, wo er sein Studium 2012 als Meisterschüler von Tatjana Doll abschloss. Begünstigt durch die Auseinandersetzung mit dem Radical Painting Günter Umbergs, bei dem er zunächst studiert hatte, begann eine Untersuchung der materiellen Grundlagen der Malerei: des Bildträgers und vor allem der Farbe – der Farbe als Materie und Erscheinung.
Der entscheidende Twist seiner Kunst besteht darin, nicht die Farbe als vorgefertigtes Produkt und auch nicht zuallererst die Malwerkzeuge, den Bildträger oder den Farbauftrag in den Fokus zu rücken, sondern die Gewinnung der Farbe selbst – von Farbstoff und Pigment. In der Ausstellung zu sehen sind Blätter, die mit vergorenem Kirschsaft eingefärbt sind oder mit Ligustersaft, den er selbst aus den Beeren eines Strauches gewonnen und mit Zusätzen versehen hat. So ergeben sich abgestufte Blau- und Rottöne, zusätzlich bedingt durch das Vorbeizen des Papiers in Aluminiumsalz, Zitronensäure und anderen Substanzen.
Nicht nur die färbende Substanz ist wichtig, sondern auch ihre Herkunftsgeschichte. Den vergorenen Kirschsaft beschreibt Andreas von Ow als „uralten Kirschsaft aus dem Keller meiner Mutter, der dort unentdeckt zu Wein werden konnte“. Die Ligusterbüsche fand er auf dem Tempelhofer Feld in Berlin. Solche anekdotischen Erzählungen transportieren zweierlei: Zum einen arbeitet Andreas von Ow arbeitet häufig ortsbezogen, in der unmittelbaren Umgebung seines Aufenthaltsorts oder des jeweiligen Ausstellungs-kontexts. Zum anderen sucht er keineswegs immer gezielt, aber er findet – im Keller, am Wegesrand, in Pflasterfugen und Bodenritzen.
Pancolorama, ein Farbfeld aus insgesamt 103 Malereien auf Papier, entstand 2021 im Rahmen einer Residenz in St. Georgen im Schwarzwald. Allein und in Begleitung sammelte er Farben. Er gewann sie etwa aus Blüten und Blättern, aus Ziegeln und Sandstein. Das Farbfeld wird zum Porträt seiner Umgebung und fungiert zugleich als deren indexikalische Spur. Es steht in physischer Relation zum Ort seiner Genese und Präsentation.
Andreas von Ow vermittelt die Vielfalt möglicher Farbquellen und der aus ihnen zu gewinnenden Töne sowohl durch die aufs Papier gebrachten Resultate als auch auf dem Weg zu ihnen. Interessierte können an seinen Expeditionen partizipieren, sich gemeinsam mit ihm auf die Suche nach den Farben begeben. So ist es auch in Mönchengladbach der Fall. Im Verlauf der Ausstellung werden weitere Arbeiten hinzukommen. Wieder wird Andreas von Ow die unmittelbare Umgebung des Ausstellungsorts durchstreifen, die Brachen des Industriegebiets mit ihren Pionierpflanzen. Aber auch die Geschichte der Textilstadt Mönchengladbach findet sein Interesse. Auf Leinwand oder Büttenpapier ist Malerei schließlich, im wörtlichsten Sinne, das Einfärben von Textil.
Der ausgeprägte – und in aller Offenheit des Begriffs zu verstehende – „Umwelt-Bezug“ seiner Arbeit markiert zunächst eine Abgrenzung von der Tradition des Radical Painting. Zugleich lässt er sich als dessen weitere Radikalisierung lesen – im Sinne eines weiteren Vordringens zu den Grundbedingungen, aber auch den historischen Wurzeln der Malerei. So zählten Pflanzensäfte bereits zu den gängigen Farbstoffen mittelalterlicher Buch- und Wandmalerei. Doch sollte man ihn deshalb weder zum neuen Alten Meister erklären noch seine Arbeit missverstehen als das Bestreben, aus Natur Kunst zu machen – beides überaus aufgeladene Begriffe.
Auf der Biennale für Freiburg 2021 lud er unter dem Motto „Zwischen dem Pflaster liegt der Strand!“ zu einem „slow walk for a green (Freiburg)“ ein, ein Jahr später ebenso in Basel. Keine besonders leuchtend grünen Blätter oder Gräser wurden hier gesucht, sondern weggeworfenes Altglas. Von der leeren Flasche bis zur kleinsten Glasscherbe. In den Fugen des Kopfsteinpflasters, den Schienen der Straßenbahn, den städtischen Grünanlagen. Gereinigt, zermahlen und in Acrylat gebunden wird das gefundene Glas zum Pigment, das in fein abgestufter Schattierung auf ihrerseits gläserne Bildträger aufgebracht wird. Es entsteht eine ungewöhnlich enge materielle Einheit von Bildträger und Pigment: Glas auf Glas, oder Glasmalerei im doppelten Sinne. Gleiches gilt für die Weißen Malereien, hier intensiviert durch die Materialdopplung von Weißglas auf Weißglas (oder präziser: Klarglas auf Klarglas).
Auch im Ausstellungsraum des Kunstvereins Mönchengladbach, unter den Fußboden-gittern der Galerie, hat Materialgewinnung stattgefunden. In der Vorbereitung entdeckte Andreas von Ow farbiges Kunststoffgranulat, einstiges Vorprodukt der hier ansässigen Industrie. Früher wurden in diesen Räumen Kunststoffverpackungen hergestellt. Eine Fotografie dieser Situation dient auch als Plakatmotiv der Ausstellung. Diese Rest-bestände der industriellen Vergangenheit des Gebäudes hat er inzwischen geborgen.
Im Verlauf der Ausstellung sollen daraus Malereien entstehen.
2014 zog Andreas von Ow von Karlsruhe nach Berlin. Dort begann ein bis heute unab-geschlossenes Langzeitprojekt. Er verfiel der Leuchtkraft der Reflektoren, wie sie an Fahrzeugen aller Art und wiederum, wenngleich dünner gesät als Glasscherben, im Stadtraum zu finden sind. Er setzte sich zum Ziel, das gesamte Berliner Straßennetz einmal zu durchstreifen und all diese Fragmente aufzusammeln. Ein Prozess, der durch den kürzlichen Umzug nach Düsseldorf etwas an Tempo verloren hat und noch nicht abgeschlossen ist. Farblich in gelb und rot sortiert, sollen sie einmal zwei große Gemälde ergeben.
Bereits entstanden und Teil der Ausstellung ist eine kleinformatige Arbeit aus gelbem Reflektorpigment auf Rückspiegel. Ähnlich wie die Glasscheiben wird das versehrte Fundstück durch die Farbmaterie nach unten hin geradezu verkrustet, als ob die Schwerkraft das Pigment nach unten gezogen hätte. Der in Bindemittel angesetzte Reflektorenstaub legt sich über die von Rissen durchzogene Oberfläche, dringt in Sprünge ein und füllt Lücken aus.
Pate gestanden haben mag hier das Prinzip des japanischen Kintsugi, also die Reparatur gebrochener Keramik mithilfe einer mit Goldstaub versetzten Lackschicht, die den Bruch nicht verbirgt, sondern ausstellt und veredelt. Gestützt wird diese Assoziation durch den Umstand, dass Andreas von Ow – anstelle einer geplanten Recherche in Japan – seit drei Jahren bei einem Urushi-Meister in Köln die traditionelle japanische Lackkunst erlernt. Bei dieser Technik werden beispielsweise Essgefäße oder Möbel aus Holz mit feinsten Schichten aus dem Saft des ostasiatischen Lack-Baums gewonnenen Lacks überzogen. Es entsteht eine vollständig glatte, sanft glänzende Oberfläche, die das Material zuverlässig vor Hitze, Säure, Feuchtigkeit und Keimen schützt.
Es erstaunt nicht, dass Andreas von Ow diesem aufwendigen Handwerk seit Jahren mehrmals wöchentlich nachgeht. Aufmerksam, materialbewusst und ortsbezogen. Fokussiert auf das einzelne Detail – und offen für alles, was sich dabei zeigt.
Christian Berger ist Professor für Neuere und neueste Kunstgeschichte an der Universität Siegen.
Die Ausstellung wird gefördert vom
Jahresprogramm 2026
Eröffnung: Samstag, den 27. Juni 2026 um 18 Uhr
„White Room“ Talk-Event: Samstag, den 11. Juli 2026 um 18Uhr
Finissage: Sonntag, den 06. September 2026 von 11 bis 14 Uhr
Stefanie Klingemann (geb.1977 in Moers), studierte von 1999-2006 an der Kunstakademie Münster (Skulptur im Öffentlichen Raum), davon 2003/4 an der Ecole superieur des Beaux Arts in Genf (CH), sowie im Anschluss 2006 -09 als Postgraduierte an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Sie erhielt eine Vielzahl von Preisen und Stipendien, zB: Kunststiftung NRW, Stiftung Kunstfonds, Villa Massimo Rom, Schloss Ringenberg, LVR-Projektförderung, Schloss Balmoral Bad Ems, Stadt Viersen, Museum IKOB Eupen (BE), DAAD Reisestipendium, etc… und bedeutende Einzelausstellungen: Museum Insel Hombroich Neuss (2024), Skulpturenmuseum Marl (2024), Casa Baldi, Olevano Romano (IT, 2021), Kunstverein Bielefeld (2021), Sta dt.Galerie Viersen (2009), IKOB Museum Eupen (BE, 2007). des Weiteren kann sie auf zahlreiche Gruppenausstellungen, kooperative Projekte und Publikationen verweisen.
Stefanie Klingemann ist „Bildhauerin“, die in einem erweiterten Verständnis multimedial, insbesondere auch als „Performerin“ arbeitet und mit diversen Methoden die ikonographischen Standards unserer Lebenswelt erkundet und durch ihre Aktionen auch an kunstfernen Orten überraschende Erkenntnis-Gewinne erzeugt. Ihre (Selbst)-Inszenierungen zielen darauf ab, Künstlichkeitssysteme zu entlarven und bei allen Beteiligten eine „Verlebendigung“ zu ermöglichen. Ihr Werkbegriff ist fliessend und vollendet sich immer im Miteinander, in der Kooperation und Rezeption. Besonders wichtig ist Stefanie Klingemann die Öffnung ihrer Arbeit aus dem Kunst-Kontext hinaus in den Stadtraum und die gesellschaftlichen Kommunikationsräume.
Im MMIII Kunstverein Mönchengladbach wird sie -basierend auf ihrer Erfahrung im Skulpturen Museum Marl 2024- mit dem Material arbeiten, dass sie hier vorfindet. Besonders interessieren sie dabei Räume und Nischen (zB das Lager), die normalerweise dem Besucher verborgen bleiben. Aber auch die Menschen, die im Verein aktiv mitarbeiten. Es entsteht eine „Möglichkeits- Plattform“, eine kooperative, raumbezogene bildhauerische und performative Arbeit, deren Präsenz im Prozess erfahrbar wird: Ergebnis vollkommen offen!
Eröffnung: Samstag, den 10. Oktober 2026 um 19:30 Uhr
Whiteroom Talk-Event und Finissage: Sonntag, den 15. November 2026 von 11 bis 14 Uhr
Die Ausstellung wird eine Gegenüberstellung von zwei flächendeckenden abstrakten Malereien auf den beiden 4x16m großen Wänden des MMIII Kunstvereins sein. Lars Wolter, der selbst konsequent abstrakt arbeitet und schon viele grosse Wandmalereien realisiert hat, lädt als Kurator für diese Gegenüberstellung zwei Künstler ein.
www.larswolter. com
Dieses Ausstellungskonzept verfolgen wir seit 2016 - jeweils im Oktober/November und immer im Rahmen des „Econore Noise Festival“, das jeweils vor den Wandmalereien stattfindet. In den vergangenen Jahre gab es Realisation zB von Zora Kreutzer (Berlin), Christian Bode (Bochum), Sebastian Freytag (Düsseldorf), Vermeulen-Niewendijk (NL), Lydia Wierenga (Groningen)), Jan van der Ploeg (Amsterdam) und Lars Breuer (Köln), sowie auch Lars Wolter (Mönchengladbach).
Für 2026 gibt es eine „Short-List“ von 4-5 Künstler:innen, die angefragt sind - die endgültige Festlegung erfolgt im Frühjahr 2026:
- Cornelia Baltes (Berlin) www.corneliabaltes.com
- Tim Cierpiszewski (Bochum) www.timcie.com
- Eva Berendes (Bonn/Berlin) www.evaberendes.com
- Jasper van der Graaf (Dortrecht NL) www.jaspervandergraaf.nl
Die Auswahl der Musiker wird im Frühjahr 2026 bekannt gegeben.
Anna Schütten (geb. 1989 in Köln) studierte von 2012-17 an der Akademie in Karlsruhe bei Leni Hoffmann und 2019-22 an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Sie lebt und arbeitet in Köln.
www.annaschuetten.com
Anna Schütten`s Praxis besteht aus interdisziplinären und kooperativen Ansätzen.Sie sucht nach Rhythmen und Bildfolgen im Alltäglichen. In ihren ortsspezifischen Installationen und Performances greift sie die akustischen Eigenschaften der Ausstellungsorte auf und verschiebt den Focus unserer Wahrnehmung auf das Marginale, kaum Hörbare.
Die post-Industrielle Architektur des MMIII Kunstvereins und die nach wie vor rege gewerbliche Nutzung der Nachbar-Hallen im zentrumsnahen Industriegebiet sind für die Künstlerin zum akustischen und visuellen Arbeitsmaterial.
Mit Ton- und Bildaufnahmen transformiert sie die abstrakt wirkenden Patterns der Umgebung zum Ausgangspunkt für ortsspezifische Listening-Sessions.