Eröffnung

Samstag, den 19. Juni 2021
von 17 bis 21 Uhr

Einführung

Zur Einführung um 19 Uhr findet ein Künstlergespräch zwischen Klaus Schmitt und Benjamin Houlihan statt.

Finissage

Sonntag, den 25. Juli 2021
von 11 bis 14 Uhr

Liebe Besucherinnen und Besucher,
Bitte bringen Sie zum Besuch eine Maske mit und beachten Sie die Covid19-Hygiene-Regelungen, die Sie tagesaktuell hier auf unserer Website finden. Vielen Dank!

Eröffnung

Die Eröffnung am 8. Mai 2021 findet aufgrund der aktuellen Situation nicht statt.

Finissage

Sonntag, den 6. Juni 2021
von 11 bis 14 Uhr

Foto: Abbildung: Tobias Nink, o.T., 2020, 84,5x18,5x24 cm, Holz und Metall

Benjamin Houlihan, geb.1975 in Olpe, studierte nach einer Lehre als Steinmetz von 2000 bis 2007 an der Kunstakademie in Düsseldorf (Meisterschüler Georg Herold).

Schon als Student wurde er durch einige renommierte Stipendien und Preise gefördert, z.B. durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes, und dem Förderpreis des Bundes für Bildende Kunst (BMBF).

Seine Arbeit wurde in zahlreichen Ausstellungen gezeigt u.a. in folgenden Institutionen: Kunstmuseum Bonn, Kunsthalle Charlottenborg, Kunsthalle Nürnberg, Bundeskunsthalle Bonn, Kunstmuseum Wolfsburg.

In Benjamin Houlihan`s Arbeit verschmelzen die klassischen Gattungen und Kategorien der Kunst in einem Spiel zwischen Körper und Raum, Präsenz und Repräsentanz.


Dabei sieht er seine Arbeiten als Stellvertreter für innere Bilder und Resonanzräume. Alltagswahrnehmungen werden analysiert und künstlerisch umgewandelt, Dimensionen werden fragmentiert und verschoben.
So kann Farbe einen konkreten plastischen Körper im Raum bilden.
So können Körper, Gegenstände soweit in ihrer Materialität reduziert werden, bis Sinnbilder von Fragilität, Verletzlichkeit und Leere entstehen.

Benjamin Houlihan versteht sich als klassischen Bildhauer, der Raum, Körper und Verhältnismässigkeit erforscht. „…ich frage mich: was verkörpert Masse, Leere, Raum? Was ist eine Grenze? Was ist Identität? was bedeutet Nähe und Distanz? Was ist Etwas und was ist Nichts?“

Die architektonisch den Künstler herausfordernden Räume des MMIII ermöglichen Benjamin Houlihan eine Gegenüberstellung und Verflechtung seiner diversen Arbeitsansätze in Bildhauerei, Zeichnung, Malerei zu einer synästhetischen Rauminstallation.

Die Ausstellung wird gefördert von

2021

Robert Olawuyi

Videoarbeit „Flesh and Blossoms“

Derzeit ist seine Videoarbeit „Flesh and Blossoms“ während der Öffnungszeiten im Schaufenster neben dem Antiquariat am St. Vith (Rathausstraße 10, 41061 Mönchengladbach) zu sehen.
Dank an Manfred Lebbing vom Antiquariat.

Foto: Robert Olawuyi

Jahresprogramm 2021

23.-27.6.2021: Ensemblia

Kurator: Holger Heckeroth
Weitere Informationen folgen.

28.8.-26.9.2021: Ausstellung Pfeifer & Kreutzer

Das konzeptionell arbeitende Künstlerpaar Pfeifer & Kreutzer besteht aus Anne Pfeifer und Bernhard Kreutzer, die an der Akademie der Bildenden Künste München studiert haben. Sie kreieren künstlerische Arbeiten von Soundskulpturen, Soundinstallationen, Videos, Videoinstallationen, Objekten bis hin zu Mixed Media. Die Ausstellung im MMIII Kunstverein Mönchengladbach ist ihre erste institutionelle Einzelausstellung als Künstlerduo. Minimalistische Skulpturen, aus deren Inneren es tönt und die trotz ihrer starren, geometrischen Erscheinung in einen schwerelosen Tanz verfallen. Videos bei deren Anblick es die Betrachter schwindelt und Objekte, die aus der Kombination von ambivalent Gegensätzlichen bestehen. Überhaupt hinterfragen die Arbeiten des konzeptionell arbeitenden Künstlerduos Pfeifer & Kreutzer immer wieder unsere Erwartungen, Wahrnehmungsprozesse und Erkenntnisse, um den Betrachter*innen eine neue Perspektive zu eröffnen. In den kinetischen Soundskulpturen und -installationen beschäftigen sich die Künstler mit der menschlichen Existenz. Die minimalistischen Objekte sind lebendige Maschinen mit Seele und emotionalen Ausbrüchen. Die Arbeiten können so beispielsweise wild, wütend, wehleidig, ruhig, unruhig und untereinander kommunizierend erscheinen – es visualisieren sich Landschaften des Inneren. Jede Bewegung wird durch eine computergesteuerte Mechanik im Inneren der Objekte hervorgerufen. Die Mechanik hämmert gegen die Innenseite der Objekte und erzeugt damit nicht nur eine Bewegung, sondern auch einen Klang. Die Soundskulpturen und -installationen bewegen sich stets in einem von uns selbst einprogrammierten und komponierten Rhythmus. Auch diese Arbeiten vermögen den Spieltrieb zu erwecken und in uns die Erinnerung von alten Spielautomaten hervorrufen, etwas magisches und leichtes umgibt die Skulpturen. Doch auf der anderen Seite können die Skulpturen auch ein Gefühl der Enge und des Eingesperrtseins hervorrufen. Was ist dort im Inneren eingesperrt? Ein emotionaler Ausbruch, denn wir selbst als menschliche Wesen unterdrücken und nicht zum Vorschein kommen lassen, bis das es plötzlich zum unaufhaltsamen Ausbruch kommt?  

Kurator: Wilko Austermann

3.-31.10.2021: Ausstellung Tina Haase und Michael Jäger

Eine Bildhauerin, ein Maler – zwei Enden ein Strang? Zwei verschiedene Dinge werden durch ihre Verknüpfung zu etwas Neuem. Tina Haase und Michael Jäger denken sich die Räume des Kunstvereins als Begegnungsstätte zwischen Malerei und Plastik. Farbige Handlungsweisen und rauminstallative Eingriffe sind beiden vertraut: Tina Haase eher im Sammeln, Schichten, Einklemmen, Zusammenfügen, Anhäufen farbiger Alltagsobjekte, die aus ihrem banalen Dasein in Kunst überführt werden. Michael Jäger eher als malerische Vorgehensweise, indem er ganze Räume bzw. Wandflächen in situ malerisch-grossflächig-farbig okkupiert, oft unter Integration kleinerer Malerei-Objekte aus dem Atelier. Für beide Künstler typisch ist der offene Charakter ihrer Vorgehensweise und ihrer Arbeitsweise - Nun aber will gemeinsam agiert werden um den Punkt zu entwickeln, an dem das Eine mit dem Anderen zu etwas Drittem wird. Durch das Eine zum Anderen und zurück. Schichtungen im Raum ausprobieren, offene Strukturen, Schwarmbildungen oder Häufungen. Farbe, transparente Schichtungen, Ausschüttungen und Rücknahmen, ein gemeinsames prozesshaftes, raumplastisches Handeln erarbeiten – hierzu könnten die Räume des Kunstvereins eine gute Voraussetzung sein für eine Begegnung zwischen Malerei, Wandmalerei und Plastik - mit offenem Ausgang. Kurzbiografien: Tina Haase, geb. 1962, studierte von 1980 bis 1986 an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschülerin von Fritz Schwegler. Seit 2007 Professur an der TU-München. Lebt und arbeitet in Köln und München. Michael Jäger, geb. 1956, Seit 2018 Professur für Malerei an der Kunsthochschule Burg Giebischenstein in Halle.

Kurator: Klaus Schmitt

6.11.2021: Econore Noise Festival 6

Weitere Informationen folgen.

Wir bedanken uns für die Förderung

Für freundliche Unterstützung danken wir Grundconsult Immobiliengesellschaft mbH

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung

Dank an den Kulturausschuss der Stadt Mönchengladbach für Ausstellungsförderung 2020.

Dank an den Kulturausschuss der Stadt Mönchengladbach für Ausstellungsförderung 2020.

Für freundliche Unterstützung danken wir Druckerei Wartmann, Saborowski Steuerberatungs GmbH und Grundconsult Immobiliengesellschaft mbH.

Kontakt

MMIII Kunstverein Mönchengladbach e. V.
Künkelstraße 125
41063 Mönchengladbach
Fon 01 73 . 9 11 44 94 (Klaus Schmitt)
Mail info(at)mmiii.de

Location

Rudolf-Boetzelen-Silo
Künkelstraße 125
41063 Mönchengladbach
Zufahrt mit guten Parkmöglichkeiten:
Siemensstraße 40-42

Öffnungszeiten

Während der Dauer der jeweiligen Ausstellung:
Sonntag 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr
und nach Vereinbarung

© 2021 MMIII Kunstverein Mönchengladbach e. V.

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