Die Ausstellung wird am Samstag, den 27. Juni 2026 um 18 Uhr eröffnet.
Zur Einführung um 19 Uhr spricht Dr. Emmanuel Mir.
Whiteroom Talk-Event am Samstag, den 11. Juli 2026 um 18 Uhr.
Finissage am Sonntag, den 6. September 2026 von 11 - 14 Uhr.
Stefanie Klingemann erhielt diverse Projektförderungen und Stipendien, wie zum Beispiel das Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds, das Atelierstipendium Kölnischer Kunstverein, das Residenzstipendium der deutschen Akademie Rom und das Recherchestipendium der Kunststiftung NRW. Aktuelle Forschungsfelder sind unter anderem partizipative Strategien im Performativen, Self-Publishing als künstlerische Praxis sowie das Entwickeln alternativer Ausstellungsformate. Zu ihren Ausstellungsorten gehören u.a. Artothek Köln, Arp Museum Rolandseck, Marta Herford, Kunstverein Bielefeld, Museum Insel Hombroich, Skulpturenmuseum Marl, IKOB Museum für zeitgenössische Kunst, Eupen.
Stefanie Klingemann arbeitet konzeptuell, ortsspezifisch, performativ und partizipativ an der Schnittstelle von Kunst im öffentlichen Raum, Installation und Intervention. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis sind Beobachtungen alltäglicher Situationen und räumlicher Strukturen, insbesondere jener Zwischenräume, die gesellschaftlich oft übersehen oder ausgegrenzt werden. In ortsbezogenen Eingriffen, performativen Handlungen und installativen Settings untersucht sie soziale, politische und räumliche Bedingungen und macht verborgene Potenziale eines Ortes erfahrbar. Dabei versteht sie Kunst als transformatorischen Raum, in dem Materialien, Körper, Situationen und Handlungen miteinander in Beziehung treten und neue Formen von Wahrnehmung und Teilhabe eröffnen. Mit reduzierten Mitteln entwickelt sie Arbeiten, die vorhandene Strukturen aufnehmen, aktivieren und in partizipativen Prozessen neu verhandeln.
Im MMIII Kunstverein Mönchengladbach wird sie mit dem Material arbeiten, dass sie hier vorfindet. Besonders interessieren sie dabei Räume und Nischen (zB das Lager), die normalerweise dem Besucher verborgen bleiben. Aber auch die Menschen, die im Verein aktiv mitarbeiten. Es entsteht eine „Möglichkeits-Plattform“, eine kooperative, raumbezogene bildhauerische und performative Arbeit, deren Präsenz im Prozess erfahrbar wird: Ergebnis vollkommen offen!