Ausstellungen

UNTERWEGS

Ausstellungsdauer: 17. März bis 22. April 2018
Eröffnung: Samstag, den 17. März 2018, um 19:30 Uhr
Einführung: Ulrich Wellmann, Köln
Finissage: Sonntag, den 22. April 2018 von 11 bis 14 Uhr

 


Foto: Frederic Iovino, Pascal Pesez „Unterwegs“, Öl auf Leinwand, 200x234 cm, 2017 (Detail)

Pascal Pesez (geb. 1964) lebt und arbeitet in Valenciennes, einer französischen Kleinstadt nahe der belgischen Grenze. Im MMIII Kunstverein werden auf den zwei 16 m langen Wänden etwa 8 große Bilder (200x250 cm), sowie Zeichnungen gezeigt, die im letzten Jahr entstanden sind. Pascal Pesez ist Maler, Dichter und Performer. Ausgehend von einer anfänglichen Aufführung, in der er sich nackt der Sorge um eine beunruhigende Gegenwart aussetzte, beschäftigt er sich in seinen abstrakten Gemälden, verfolgt von einer hypothetischen inneren Figur, mit der „inneren Frage“. Dabei bekennt er sich als Maler explizit zur traditionell auf Keilrahmen aufgespannten Leinwand, deren weiße Grundierung er in einem langen Prozeß mit einem flüssigen Netzwerk skripturaler, sich überlagernder Gesten „beackert“. Der Ausstellungstitel „Unterwegs“ verweist auf Bewegung, Umstellung, Verwandlung, Verlassenheit. Die Bilder offenbaren kumulierende Schichten von Empfindungen und Wahrnehmungen, Enthüllungen und Verhüllungen, getrieben vom impulsiven Wunsch, die zentralen Fragen des Lebens offen zu legen. Mit Freude überwindet Pascal Pesez spielerisch die Brüche und die ausweglosen Auseinandersetzungen zwischen figurativer und abstrakter Kunst. Er wählt einen eigenständigen Weg, ohne sich an die kunstgeschichtliche Tradition binden zu wollen. Durch das Auslöschen der Grenze zwischen Innen- und Aussenwelt möchte Pesez das Streben der Romantik wiederbeleben, welches Gefühlsregungen und Wahrnehmungen, Seelen- und Wetterlagen, Körper und Landschaft durch das Zusammenspiel intimer Verhältnisse organisch verbinden. Diese Bilder sind scheinbar vorläufige, poetische Ergebnisse einer Choreografie der Gesten, gesteigert zu einer fragilen Brillanz. „Diese manifeste Malerei informiert uns über uns und unsere Beziehung zur Welt.“ (Karim Ghaddab)

Begleitprogramm

Führungstermine:
Mittwoch, 28.03.2018, 18:00 Uhr
Sonntag, 15.04.2018, 16:00 Uhr

Anfragen zum Begleitprogramm für Schulen erfragen Sie bitte per mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte teilen Sie uns dabei Ihre vollständigen Kontaktdaten (inkl. Telefonnummer) mit, damit wir Sie auch telefonisch erreichen können.

 

 

Die Ausstellung wird gefördert von

 

Für freundliche Unterstützung danken wir Boetzelen Gruppe | Druckerei Ackermann
Saborowski Steuerberatungs GmbH | Freiraum stattHotel

 

 

2. Nachtaktiv18, Mönchengladbacher Kulturnacht, 26.05.2018

 

3. Ausstellung: "Burn it!" Kooperationsprojekt

Ausstellungsdauer: 15.06. - 15.07.18
Kurator und Einführung: Wilko Austermann

Burn it! folgt auf Florale Transformation 2017. Wachstum und Pflanzen in der Verbindung mit Kunstwerken wurden an drei Orten präsentiert. 2018 soll ein inhaltlicher Gegenpol zu dieser Schau durch die Umkehrung: Zerstörung und Verbrennung durch Feuer gezeigt werden. Die Auswahl von verschiedenen künstlerischen Positionen soll den vielschichtigen Umgang mit Feuer innerhalb der Kunst an drei Orten zeigen: im MMIII Kunstverein Mönchengladbach, Krefelder Kunstverein und im Weltkunstzimmer in Düsseldorf. Alle teilnehmenden Künstler zeigen unterschiedliche Werke an den drei Orten, die die Ausstellungsorte in Beziehung setzen und sich inhaltlich aufeinander beziehen.

 

4. Ausstellung: Karsten Födinger

Ausstellungsdauer: 25.08. - 23.09.18
Kurator: Klaus Schmitt
Einführung: N.N.

Einzelausstellung von Karsten Födinger, der 1978 in Mönchengladbach geboren wurde, in Karlsruhe studiert hat und in Berlin lebt und arbeitet. Karsten Födinger wird ca. 3-4 Wochen in der ungewöhnlichen ehemaligen Fabrikhalle, in der sein Vater als Betriebselektriker arbeitete (!), leben und mit vor Ort entstehenden künstlerischen Eingriffen in die Architektur einen intensiven Erlebnisraum schaffen, in dem Reflexion und Entgrenzung des herkömmlichen Ausstellungsbegriffes erfahrbar werden. „In diesem Prozess begreife ich mich als Katalysator im Spannungsfeld zwischen dem Raum und den von mir eingebrachten Materialien, der beide zu einem großen Ganzen verbindet. Somit wird der gesamte Ort zur Skulptur.“ (Karsten Födinger) Da sich die Arbeit in situ entwickeln soll, kann es keine exakte Projektbeschreibung geben, das Projekt ist „ergebnisoffen“.

 

5. Ausstellung: Verena Friedrich

Ausstellungsdauer: 06.10. - 04.11.18
Kurator: Wilko Austermann
Einführung: N.N.

Verena Friedrich setzt sich in Ihren technologischen Arbeiten mit Zeit und Vergänglichkeit auseinander. Sie versucht durch chemisch-physikalische Eingriffe natürliche Prozesse zu manipulieren. Dabei kooperiert Sie häufig mit Wissenschaftlern verschiedener Fakultäten. In laborhaften, fast alchemistischen Prozessen entstehen künstlerische Arbeiten, die den augenblicklichen Moment zu einem Dauerzustand transferieren. Für den Kunstverein Mönchengladbach entwickelt Verena Friedrich in Zusammenarbeit mit dem Kurator Wilko Austermann eine neue Arbeit, die Ihre Idee der Sichtbarmachung von Vergänglichkeit realisiert. Dabei wird Sie vorhandene Arbeiten an die Räumlichkeiten anpassen und daraus eine Gesamt-Installation entwickeln.

 

6. Econore Noise Fest, Julian Fleming

 

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